Stimberg Zeitung Medienhaus Bauer

Lauv: Pop mit leichter Elektro-Note

Marleen Wiegmann 18. September 2018 15:54

  • Teaserbild

    Gestatten? Lauv.

„Lauv?“, fragt meine Freundin. „Ja, so wie ‚Lauf‘ – nur mit v.“ Vielleicht mache ich ja etwas falsch, aber so erkläre ich den Namen einer meiner Lieblingsmusiker. Ich schätze mal, ich müsste den Namen anders aussprechen, aber eigentlich macht es mir Spaß, leicht verwirrten Leuten zu erklären, was der Musiker mit Laufen zu tun hat – natürlich nichts.

Im Laufe meiner Recherche für diesen Artikel bin ich dann aber auch über seinen richtigen Namen gestolpert. Ari Staprans Leff – na ja, ich werde bei seinem Künstlernamen „Lauv“ bleiben. Lauv ist ein amerikanischer Singer und Songwriter, der dieses Jahr sein erstes Album veröffentlich hat. 2014 startete er mit dem Lied „The Other“, das bis heute sein meist gespieltes auf Spotify ist.

Seine Musik zählt zum Pop mit einigen Elektro-Aspekten. Wahrscheinlich kennt Ihr neben diesem ersten Lied auch „I like me better“ von dem neuen Album „I met you when I was 18“. Wenn Euch der Song gefallen hat, dann lohnt sich auch ein Reinhören in den Rest des Albums. Verrückterweise ist Lauv noch recht unbekannt. Das bedeutet, dass ich kaum was von ihm im Radio gehört habe, mit Ausnahme der beiden erst genannten Lieder, die doch recht populär geworden sind.

Das neue Album jedenfalls erzählt mit seinen siebzehn Songs die Geschichte, wie Lauv mit 18 nach New York zog, und versuchte, sich selbst zu finden – à la wer bin ich und wer will ich sein? - und sich verliebte. Es gibt einen Song darüber, wie es ist, sich das erste Mal zu verknallen. „I like me better“ spricht davon, dass alles neu, anders und überwältigend ist. Oder das Lied „Paranoid“, das davon handelt, unsicher in einer Beziehung zu sein und das Gefühl zu haben, nicht genug zu sein. Mein Lieblingslied ist „Never Not“, eines der eher wenigen langsamen und instrumentalen Songs auf diesem Album. Ich finde Lauvs Songtexte wunderschön, wie zum Beispiel: „I will never not think about you“, also „Ich werde niemals nicht an dich denken“.

Wenn Ihr auf Pop-Musik mit leichter Elektro-Note und auf eine unglaublich schöne Stimme steht, dann lasst Euch Ari Staprans Leffs – oder besser Lauvs neues Album nicht entgehen!

Teilen