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Kathi fliegt nach Malta: Richtig leben statt Urlaub machen

Kathi Lenger 09. Oktober 2017 13:03

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    „Kann losgehen“, scheint Kathi hier zu denken. Doch obwohl sie so strahlt: Die Hertenerin hat auch ein bisschen Angst, ein halbes Jahr ohne Familie und Freunde zu sein.

Teil 1 Einmal im Ausland studieren, das stand schon lange auf meiner Liste der Dinge, die ich gerne einmal machen möchte. Seit 2015 studiere ich Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Jetzt, im fünften Semester, habe ich die Möglichkeit bekommen, ein Auslandssemester zu machen – und ich mache es wirklich. Für zwei Kommilitonen und mich geht es für ein halbes Jahr nach Malta.

Seit ich die Zusage zu dem Auslandssemester erhalten habe, steigt meine Nervosität von Tag zu Tag. Bis wir in den Flieger steigen und für uns ein kleines Abenteuer auf Malta beginnt, ist es nicht mehr lang und doch kommt mir alles irgendwie so unwirklich vor. Demnächst studieren wir dann nicht mehr in Gelsenkirchen, sondern laufen über den Campus der University of Malta – und werden dort ein halbes Jahr lang leben. Das bedeutet ja auch: weg von der Familie, von Freunden und meinem Lieblingsmenschen. Zwar sind es nur zweieinhalb Stunden mit dem Flugzeug, trotzdem weiß ich, dass ich alle vermissen werde.

Mentalität, Kultur und Sprache kennenlernen

Natürlich freue ich mich auch, dass ich die einmalige Chance bekommen habe, ein Auslandssemester zu machen, in einem Land, in dem die Mentalität, Sprache und Kultur ganz anders ist. Ich selbst war schon 2014 auf Malta und finde es sehr schön da. Dennoch ist es bestimmt auch ein Unterschied, dort zu leben oder da einfach nur Urlaub zu machen. Natürlich werden wir in diesem halben Jahr auch das Land erkunden und das warme Wetter, vor allem noch im Oktober, genießen können. Schließlich herrschen gerade noch Temperaturen über 24 Grad auf Malta.

Bis jetzt sind die Koffer noch nicht fertig gepackt, aber eine Liste mit all den Dingen, die ich nicht vergessen darf, habe ich schon geschrieben. Ein bisschen Schiss habe ich trotzdem, etwas Wichtiges zu vergessen. Irgendwie ist das alles gerade sehr aufregend. Die Flüge sind gebucht, der Makler schaut gerade nach einer Wohnung oder einem Apartment für uns Drei. Die ersten Nächte werden wir wohl in einem Hotel schlafen müssen, bis wir eine Wohnung haben. Uns war es sehr wichtig, dass jeder seinen Rückzugsort hat, also ein eigenes Zimmer, Küche und Wohnzimmer als Gemeinschaftsort. Ich bin sehr gespannt, ob alles klappt wie geplant und werde berichten.
Kathi Lenger (23, Herten) kennt Ihr als Jugendredakteurin. Sie ist außerdem Journalismus- und PR-Studentin an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und wird für sechs Monate ein Auslandssemester absolvieren und an der University of Malta studieren. Hier bei Scenario lässt Kathi Euch teilhaben, wie es ihr das halbe Jahr ergeht.

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