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Neuer Optimismus: BVB benötigt für die Trendwende einen guten Start

13. Januar 2018 08:00

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DORTMUND Nach einer turbulenten Hinrunde startet der BVB mit neuem Optimismus ins Jahr 2018. Für eine nachhaltige Trendwende zum Guten benötigt der Klub allerdings einen guten Start.

Der BVB hat seine Anhänger in der Hinrunde durch ein Wechselbad der Gefühle gejagt. 19 Punkte nach sieben Spielen, dann folgte ein beispielloser Absturz, der zur Entlassung von Peter Bosz führte. Der Niederländer war keine sechs Monate im Amt.

"Es wird eng bleiben bis zum Schluss"

Dass der BVB dennoch auf Rang drei in die Rückrunde startet, spricht nicht gerade für die Stärke der Liga. Hinter den Bayern, die auch einen Trainerwechsel brauchten, um ihre bekannte Dominanz wiederzuerlangen, tut sich der große Rest schwer. Fünf Punkte trennen die Borussia als Tabellendritten nur von Rang elf, das es nicht weit her ist mit der Konstanz bei den vermeintlich besseren Teams der Bundesliga, lässt sich kaum besser belegen.

Auch wenn die zwei Siege vor Weihnachten in Dortmund für deutliche Beruhigung gesorgt haben, traut man dem Braten noch nicht so recht. "Es wird eng bleiben bis zum Schluss", prophezeit BVB-Sportdirektor Michael Zorc, für eine nachhaltige Trendwende zum Guten benötigt sein Klub einen guten Start. Nur der würde auch mental wappnen für die Phase, wenn die Gegner dann deutlich stärker werden.

Spannende 17 Wochen

Die größten Konkurrenten um die begehrten Champions-League-Plätze werden am Ende dann aber doch alte Bekannte sein. Leverkusen kann brillanten Fußball spielen, Gladbach nicht weniger an guten Tagen. Und Schalke ist unter seinem neuen Trainer Domenico Tedesco bislang erstaunlich stabil.

Es ist kein Zufall, dass diese drei Teams international nicht im Einsatz sind. Ohne Doppelbelastung sind sie doppelt gefährlich - möglich, dass am Ende dieser Punkt sogar ausschlaggebend sein kann. Es werden spannende 17 Wochen.

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